CO2-Ampeln und Luftreiniger im Vergleich

Aktualisiert: Okt 7

Um einen Infektionsschutz in Innenräumen, vor allem Klassenzimmern, Seminarräumen, Wartezimmern und Büroräumen, zu leisten, ist eine möglichst gute Luft erforderlich. Je weniger Aerosole, also Kleinstteilchen und Tröpfchen der ausgeatmeten Luft, desto geringer ist das Risiko viruslastige Luft einzuatmen.


Der erforderliche Luftaustausch kann dabei letztlich über drei mögliche Maßnahmen unternommen werden: manuelles Lüften mit Fenstern und Türen, automatisierte Belüftung über raumlufttechnische Anlagen und zuletzt durch mobile Luftreiniger, die einen Luftaustausch innerhalb des Raumes realisieren.

Eine automatisierte Belüftung über eine Anlage ist in älteren Gebäuden und den allermeisten Schulen und anderen Bildungseinrichtungen nicht möglich, eine Nachrüstung oft technisch und finanziell kaum darstellbar. Für Wartezimmer in Arztpraxen, Restaurants und öffentliche Gebäude sowie viele Büroräume trifft dies in aller Regel leider auch zu.

Es bleiben also die Möglichkeiten der manuellen Belüftung sowie einer Reinigung der Luft innerhalb des betreffenden Raumes:


CO2-Ampeln helfen dabei, die Nachteile von manuellem Lüften entweder zu lindern oder gänzlich auszuschließen.


So müssen in Herbst und Winter die Fenster nicht während der gesamten Unterrichtszeit offen stehen, sondern die Belüftung kann bedarfsgerecht erfolgen: Die Auswirkungen von Straßenlärm, Schnee, Regen und extreme Temperaturen halten sich so also in Grenzen.

Auch helfen die Geräte dabei, den Belüftungsbedarf für unterschiedliche Räume verlässlich zu ermitteln, da ein effizienter Luftaustausch natürlich neben den Außenbedingen vor allem auch von räumlichen Gegebenheiten wie Raumgröße, Personenanzahl und nicht zuletzt der Anzahl, Größe und Position von Fenstern und Türen abhängt.

Wird der Lüftungsbedarf mit einem geeigneten Messgerät ermittelt, überwiegen die Vorteile des manuellen Lüftens deutlich. Die von Luftreinigern erzeugte Geräuschkulisse ist für Räumlichkeiten, in denen gelernt und gelehrt wird, sehr störend und die Größe und das hohe Gewicht machen die Geräte sehr immobil. Jeden Klassen- oder Unterrichtsraum mit einem Gerät auszustatten versucht zudem extrem hohe Kosten, von deren Bruchteil sich schon für alle Räume eine CO2-Ampel anschaffen lässt.

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